Mittwoch, 25. April 2012

Befindlichkeitsstatus

Mein PC hat mir die Liebe aufgekündigt. Die 24.000 Bilder, die ich seiner Festplatte zugemutet habe, kosteten ihn zwar nicht das Leben, aber er verlor ständig an Speicherkapazität, ohne durch Downloads oder sonstige Spielereien gequält zu werden.
Laie, der ich bin, muss ich natürlich warten, ob - und wann - der Fachmann Zeit hat und das Gerät völlig neu aufsetzt.
Zur Zeit bin ich mit einem Q 10 air+ im Dschungel des WWW unterwegs und glaubt mir, es macht nicht wirklich Spass.
Es ist ein Gerät, daß sich zwar gut zum Surfen verwenden lässt, aber Fotos gibt es keine und das Schreiben ist auch sehr gewöhnungsbedürftig.

Mein eigener Befindlichkeitsstatus ist durchaus gemischt und ich bedarf auch noch immer einer Wartung Therapie ;-)
An manchen Tagen fühlte ich mich fit für den Halb-Marathon, dann wieder bekam ich einen "Rückfall" und sah mich schon den nächsten OP-Termin vereinbaren.

Tja - so ist das Leben. Wir beide, sind momentan nicht on TOP - mein Computer und ich, aber es besteht kein Grund zur Verzweiflung, wir derrappeln uns schon. ;-))

Vielen Danke an *A*L*L*E* , die so nette Kommentare hinterlassen haben. Es tut gut zu wissen, daß man zwar außer Sichtweite, aber doch noch im Gedächtnis der Leser ist.
Liebe Grüße Elisabetta

Donnerstag, 19. April 2012

Wat mutt, dat mutt !

wartungsarbeiten-bmp2

und es wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis dann ;-)

Mittwoch, 18. April 2012

**Ohne Worte**

Sonntag, 15. April 2012

Nur ein Leserbrief!

In meiner heutigen Tageszeitung fand ich den untenstehenden Leserbrief, der mich berührte. Die Überlegungen des Verfassers kann ich gut nachvollziehen, vor allem deshalb, weil ich aus einer Generation stamme, die zwar in völlig anderer Hinsicht, den Eltern auch ein WARUM gestellt habe, aber nie eine wirklich befriedigende Antwort erhielt.

"Warum tun wir nichts?
Lieber Jakob, nur noch wenige Tage, dann bist du 7 Jahre alt. Wie so viele andere Kinder auch bist du sehr neugierig und willst viele Dinge wissen. Irgendwann, da bin ich mir sicher wirst du mich einmal fragen, warum wir Erwachsene nichts dagegen gemacht haben! Dass die Umwelt verschmutzt ist, dass die Luft, die wir atmen und die Lebensmittel, die wir essen uns krank machen, dass die Erde sinnlos ausgebeutet wird, dass jeder immer nur mehr will, dass es nur noch um Geld geht. Ich möchte, dass du einmal zu mir sagst: "Ich bin stolz auf dich, Papa!"

Und darum stehe ich jetzt auf und stelle allen die Frage: "Warum?"
Damit Sie mir heute eine ehrliche und wahrhaftige Antwort geben. Damit ich dir später ehrliche, aber leider auch schmerzhafte Antworten geben kann. Ich sehe in dein Gesicht und sehe Liebe, aber auch Vertrauen. Ich möchte dein Vertrauen in mich nicht enttäuschen!
Dein Papa."


Wer hat auf dieses Warum eine Antwort?
Weil wir zu satt und zu bequem sind, um etwas dagegen zu unternehmen - ist es das?
Weil wir dies zuzugeben, nicht gerne von uns selbst lesen möchten?

Donnerstag, 12. April 2012

Gefunden-gefallen-geknipst

Guten Morgen Welt
Zoetermeer8-6-4-12
Unübersehbar: Frühling
P10100064
Igitt ;-( --> oder doch ganz nett?
Kopie-van-1e-serie-042
Verwa(h)r_losung_en
P10706231
Moderne Kleinbürgerlichkeit
P1060928
Dem "Mainstream" entgegen
P1070064
Werbung? Neeiiin --> bunte Behübschung!
tintiied
Gute Nacht, Welt
P1070304

Mittwoch, 11. April 2012

An.deiner.Seele.möchte.ich.ruhen

P1080637

Ich liebe und liebe und liebe
bin ganz von Sinnen
Glücksberauscht.
Und wie es schlägt und jagt,
das bebende Herz.
An deiner Seite verweilen,
an deiner Seele ruhen,
leg deine Hand auf meine,
schließe die müden Augen zu.


(ThomasFrancisco)



Wer verfasst so ein bezauberndes Gedicht, welches frau gerne vorgelesen - nein, viel besser noch, persönlich gesagt bekommen würde? Ein Gedicht bei dem man ganz still, jede Silbe und jeden Ton in sich aufnehmen möchte um den besonderen Moment auszukosten.

Ein Weblog, das ich jedem, der romantische Lyrik schätzt und mag, empfehlen kann:
ThomasFrancisco's http://einermehrderweint.twoday.net/

Montag, 9. April 2012

Bedauernswerte Radsportler!

Am gestrigen Ostersonntag hatte ich nicht vor, das Haus zu hüten, aber eine ganz arge Verkühlung, mit Fieber, war der Grund dafür, es dennoch zu tun. ;-(
Ich bin ja nicht so der Fan von Sportübertragungen im TV, doch Mr. Duffy, als begeisteter Radsportler, wollte das Radrennen Paris-Roubaix sehen.
Es ist eines der berühmtesten klassischen Eintagesrennen, mit 250 Km Distanz und verlangt den Sportlern in knapp 6 Stunden alles an Kondition ab.
Speziell die Streckenführung mit den kilometerlangen Kopfsteinpflasterabschnitten, hat es in sich. Gestern war Gottseidank (?) trockenes Wetter.
Was mich bei dieser Übertragung sooooo geärgert hat ist: Die Radsportler werden in Staub und Abgase eingehüllt und das bei maximaler Anstrengung. Unzählige Motorräder und Autos fahren zwischen den Pulks und machen die Bewältigung der Strecke noch schwieriger als sie ohnedies ist.

Ja, ich weiss sie müssen nicht, wenn sie nicht wollen.
Ja, ich weiss Doping ist schlimmer.
Aber gesundheitsschädigend ist diese Art ein Rennen zu absolvieren auf jeden Fall.
;-((

Hinweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Paris%E2%80%93Roubaix

Sonntag, 8. April 2012

Osterspaziergang

DSC03254

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in raue Berge zurück.

Von dort her sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt's im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden:
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus den Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

(Johann Wolfgang v. Goethe)

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