Donnerstag, 9. Juni 2011

Das Paradies_Gärtlein

Tomaten nennt man in Österreich Paradeiser, früher einmal Paradiesapfel. Auch als Liebes- oder Goldapfel wurde er bezeichnet. Der, vor allem bei den nördlichen Nachbarn gebräuchliche Ausdruck Tomate wurde erst im 19. Jahrundert festgelegt.
(Quelle:Wikipedia)
Weil meine Loggia westseitig liegt, die Sonne in den letzten Jahren an Strahlkraft und Wärme (leider) zugenommen hat, entschloss ich mich heuer statt Blumen (die diese Stauwärme nicht vertrugen), Paradeiser und Paprika zu pflanzen.

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Das erste Bild zeigt den zaghaften Beginn und die weiteren Bilder, die Entwicklung zum heutigen Stand.

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Auch der Paprika hat schon eine ansehnliche Größe


P.S. @Treibgut wußte schon was auf mich zukommt ;-)) also muß ich MEINEN Platz an der Sonne, heuer in Mr. Duffys Garten suchen.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Kommunikation vs. Einsamkeit

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In seiner Stube ohne Menschen eingeschlossen sein,
auch wenn man Bücher zu Gesellschaftern hat,
bringt doch auf die Länge eine gewisse Leerheit
und Trockenheit des Geistes hervor.


Christian Garve, (1742 - 1798), deutscher Philosoph

Die heutige virtuelle Welt, verführt viele,
speziell alleinstehende Menschen dazu,
Kontakte über das WWW zu knüpfen und
mit gleichgesinnten in aller Welt zu kommunizieren.
An und für sich ja eine sehr erfreuliche Gegebenheit;
doch nur so lange, sie nicht übersehen, daß sie
ganz schnell in eine ungewollte Einsamkeit schlittern.
Vernachlässigen persönlicher (realer) Freunde und
liebgewordener Hobbies und das Zurückziehen
in die eigenen vier Wände, sollten einen Alarm auslösen.
Sowohl Kontakte von Mensch zu Mensch,
als auch Erlebnisse in der Natur, sind durch das WWW
nicht zu ersetzen.

Ich hoffe sehr, daß eine liebe Freundin von mir, diese Zeilen liest.
Meine diskreten, persönlichen Hinweise wurden bislang "über_hört".
;-(

Montag, 6. Juni 2011

Auf den Spuren des "S'Arxiduc"

Ausgehend von Valldemossa haben wir uns auf die Spuren des österreichischen Erzherzogs Luis Salvator begeben. Er war Forscher, Schriftsteller, Umweltschützer und Tierfreund und schuf das siebenbändige Oeuvre "Die Balearen in Wort und Bild", das heute noch als das Standardwerk schlechthin gilt.
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Wohl das meistbesuchte Dorf der Insel. Aber nicht des Erzherzogs wegen, sondern weil Frédérich Chopin und George Sand im ehemaligen Kartäuserkloster überwintert haben.
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Einer der schönsten Abschnitte der Küstenstraße
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Immer wieder öffnen sich Panoramen auf fruchtbare Olivenhaine
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Son Marroig der Landsitz des Erzherzogs
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Mit Notizheft und Skizzenblock durchwanderte er die Insel
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und genoß die herrliche Umgebung
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Lochfelsen "Na Foradada" (Durchmesser 18 M )
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In dieser Landschaft muß man ins Schwärmen geraten, so wie Chopin einst sagte:
"Ein Himmel wie Türkis, eine See wie Lapislazuli, Berge wie Smaragd, Luft wie der Himmel, den ganzen Tag Sonne und warm ... kurzum ein grandioses Leben"

Samstag, 4. Juni 2011

Es sagte...ARVO PÄRT

... ich habe entdeckt, dass es genügt, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird. Dieser Ton, die Stille oder das Schweigen beruhigen mich. Ich arbeite mit wenig Material, mit einer Stimme, mit zwei Stimmen. Ich baue aus primitivem Stoff, aus einem Dreiklang, einer bestimmten Tonqualität. Die drei Klänge eines Dreiklangs wirken glockenähnlich.

Das erste Mal habe ich das Stück gehört und die Bilder dazu angesehen. Beim zweiten Mal, ließ ich die Bilder vorbeiflimmern, schloss die Augen und träumte vor mich hin.
Empfehlenswert für einige Minuten innerer Einkehr. ;-)



Wer Näheres über Arvo Pärt erfahren möchte - HIER - ist der Link dazu.

Freitag, 3. Juni 2011

Weil's_grad_dazu_passt,...

...zur derzeitigen Diskussion, über Gemüse aus Spanien.....

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Auf der Suche nach Knoblauch, habe ich wohl einen, der aus biologischem Anbau in SPANIEN stammt gefunden (hoffentlich ist die Angabe richtig), aber siehe da - abgepackt wurde er in ITALIEN um dann in Österreich, von Wiener Neustadt aus, weitervertrieben zu werden.
Ich sehe ein, daß wir bestimmte Obst- und Gemüsesorten, soferne sie bei uns klimabedingt nicht anbaubar sind, importieren müssen, aber Knoblauch ist eine Pflanze, die bei Jedermann (der möchte) im Garten bzw. in den Gärtnereien/bei den Bauern wachsen könnte.

Warum wird er in diesem Fall von Spanien nach Italien befördert und nicht auf dem direkten Weg zu den Abnehmern in Österreich?
Weitere LKW_Züge quer durch Südfrankreich und Oberitalien sind erforderlich ;-(

Mittwoch, 1. Juni 2011

Cap de Formentor

Den ersten landschaftlichen Höhepunkt unserer Inselreise erlebten wir auf dem Weg zum Cap de Formentor. Eine enge, kurvenreiche Straße windet sich hinauf zum Mirador de Mal Pas, einem der großartigsten Aussichtspunkte der Insel.
Das Wetter hätte besser sein können... ;-((

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Warum sehen 300 Meter in die Tiefe hier so harmlos aus?
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Ja, das ist eine Straße und man war mit Gegenverkehr konfrontiert!
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Blick zum Platja de Formentor mit dem Barceló Premium Hotel

Dienstag, 31. Mai 2011

A wie Alcúdia

Ein kleines, komplett unter Denkmalschutz gestelltes Städtchen im Nordosten und die älteste Siedlung der Insel. In seiner jetzigen Form von den Mauren erbaut, wirkt sie auf mich eher wie eine Stadt des Maghreb, denn eine mallorquinische Stadt.

Porta del Moll
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Die Stadtmauern stammen zum Teil aus dem 13. Jhdt und sind partiell begehbar
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Porta de Sant Sebastià

gemütliches Leben, ohne jeglichen Verkehr im Zentrum
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Església Parroquial Sant Jaume
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Freiluft-Wohnung?
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mächtige Mauern zum Schutz gegen Piraten
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Die große Schwester Port d´Alcúdia , sehr touristisch - wenig interessantes
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Montag, 30. Mai 2011

Seine Worte - meine Worte

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Quan veig la terra e la mar,
e lo cel e oig aucells cantar,
adoncs sent al cor tal dolçor
que anc no la sentí major


Wenn ich das Land und das Meer ,
Und den Himmel sehe, und wenn ich die Vögel singen höre,
dann fühle ich eine solche Freude im Herzen
wie ich sie noch nie erlebt habe.

(Ramon Llull, Philosoph und Theologe, Mallorca)

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